Grundprinzipien

Sicher Tauchen heißt:
Systemzustand kennen.

Checklisten sind aktive Werkzeuge

Aufbau, Kalibrierung, positive und negative Drucktests sowie die Kontrolle des Atemkalks werden nachvollziehbar und konsequent durchgeführt.

Den Sauerstoff-Partialdruck kontrollieren – nicht nur ablesen

Die Sensorwerte müssen plausibel sein und im Zusammenhang mit dem Tauchprofil richtig beurteilt werden.

Bailout erfordert eine eigenständiger Planung 

Beim Rebreather-Tauchen müssen Atemgasvorrat, Bailout-Plan, Aufgabenverteilung im Team und Aufstiegsstrategie auch für den ungünstigsten Punkt des Tauchgangs ausgelegt sein.

Erfahrung wächst zwischen den Kursen

Regelmäßige Tauchgänge, saubere Dokumentation und reflektierte Debriefings schaffen die Basis für die nächste Stufe.

Gut vorab zu wissen

Vor dem Einstieg

Je nach Kurs und Ausbildungsverband können ein Mindestalter, bestimmte Brevets, Taucherfahrung sowie Nitrox- und Dekompressionskenntnisse vorausgesetzt werden.

Für MOD 2 und MOD 3 sind zusätzlich dokumentierte Rebreather-Tauchgänge, eine bestimmte Anzahl an Stunden auf dem jeweiligen Gerät und entsprechende Vorqualifikationen erforderlich.

Wichtig: Verbindlich sind immer die aktuellen Standards des konkreten Kurses und Ausbildungsverbands.

FAQ –

Häufige Fragen zur
Rebreather Ausbildung

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Rebreather-Ausbildung erfüllen?

Die Voraussetzungen hängen vom gewählten Rebreather-System, der Ausbildungsstufe und den Standards von TDI oder SSI ab. Entscheidend sind unter anderem deine bisherigen Tauchzertifizierungen, deine Taucherfahrung und deine persönlichen Fähigkeiten. In einem Vorgespräch klären wir gemeinsam, welcher Kurs für dich geeignet ist.

Kann ich das Rebreather-Tauchen ohne Vorkenntnisse ausprobieren?

Ja, mit einem Rebreather Try Dive kannst du erste Erfahrungen mit einem Kreislaufgerät sammeln. Unter direkter Betreuung lernst du die grundlegende Funktionsweise kennen und erhältst einen ersten Einblick in das besondere Atemgefühl und die Handhabung eines Rebreathers. Die erforderlichen Voraussetzungen klären wir vorab.

Was ist der Unterschied zwischen CCR und SCR?

Ein CCR (Closed Circuit Rebreather) führt das Atemgas in einem geschlossenen Kreislauf und hält den Sauerstoffpartialdruck durch entsprechende Sauerstoffzufuhr auf dem vorgesehenen Niveau. Ein SCR (Semi-Closed Rebreather) arbeitet mit einer kontinuierlichen oder bedarfsgesteuerten Zufuhr eines Atemgasgemisches und gibt einen Teil des Gases an die Umgebung ab. Beide Systeme erfordern eine spezifische Ausbildung.

Auf welchen Rebreather-Systemen bietest du Ausbildungen an?

Meine Ausbildungsschwerpunkte liegen auf KISS Sidewinder 1 und 2 sowie rEvo. Darüber hinaus bilde ich auf SF2, Megalodon und Mares Horizon aus. Ab März 2027 ist auch die Ausbildung auf dem Halcyon SYMBIOS vorgesehen. Gemeinsam finden wir heraus, welches System zu deinen Anforderungen und Tauchzielen passt.

Welche Ausbildungsstufen kann ich absolvieren?

Ich begleite dich vom Einstieg in das Rebreather-Tauchen bis zu weiterführenden technischen Ausbildungsstufen. Dazu gehören unter anderem TDI Air Diluent CCR Diver (MOD 1), TDI Air Diluent Decompression Procedures CCR Diver (MOD 2) und TDI Mixed Gas CCR Diver (MOD 3). Auch Ausbildungen nach SSI sind möglich. Die jeweiligen Kursbezeichnungen, Voraussetzungen und Ausbildungsgrenzen richten sich nach den geltenden Standards.

Wie lange dauert eine Rebreather-Ausbildung?

Die Ausbildungsdauer richtet sich nach dem jeweiligen Kurs, den verbindlichen Ausbildungsstandards und deinem persönlichen Lernfortschritt. Mir ist wichtig, dass du die notwendigen Fertigkeiten sicher beherrschst. Deshalb planen wir ausreichend Zeit für Theorie, praktische Übungen und Trainingstauchgänge ein – ohne unnötigen Zeitdruck.

Welche Tauchtiefen darf ich nach der Ausbildung erreichen?

Die zulässigen Tauchtiefen hängen von deiner Ausbildungsstufe, deiner Zertifizierung, dem verwendeten Rebreather-System und den Standards der jeweiligen Ausbildungsorganisation ab. Die konkreten Ausbildungs- und Zertifizierungsgrenzen besprechen wir vor Kursbeginn.

Wie wird die Sicherheit während der Ausbildung gewährleistet?

Sicherheit steht bei jeder Ausbildung im Mittelpunkt. Dazu gehören eine sorgfältige Vorbereitung, systematische Gerätekontrollen, ein konsequentes Atemgasmanagement und das regelmäßige Training von Notfallverfahren. Du lernst, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Ziel ist ein sicherer, eigenverantwortlicher Umgang mit deinem Rebreather.

Kursanfrage 

Erzähl kurz,
wo du stehst.

Teile mir mit, welche Taucherfahrung und Zertifizierungen du bereits mitbringst, mit welchem Rebreather-Gerät du aktuell tauchst, welches System dich interessiert und welche Ausbildungsziele du verfolgst. Gemeinsam klären wir die passenden Ausbildungsmöglichkeiten, Voraussetzungen, Termine und Kursorte.

Ich freue mich auf deine Anfrage und berate dich gerne persönlich und unverbindlich.

Per E-Mail

Ideal, um mir deine Brevets, deine bisherige Taucherfahrung und konkrete Terminwünsche mitzuteilen.

Das sollte in deiner Kursanfrage stehen.

  • Aktueller Ausbildungsstand
  • Rebreather- oder Tec-Erfahrung
  • Wunschgerät und Kursstufe
  • Möglicher Zeitraum

Erst einmal ausprobieren?

Ein Try Dive macht Technik unmittelbar erlebbar.